Schachverein Briesen e.V.
XII. Briesener - Open    
 
























Das XII. Briesener Open 13. August - 15. August 2010

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Bericht:

von Thomas Noack


Am vergangenen Wochenende war die Gemeinde Briesen wieder einmal in fester Hand der Denksportler. Bereits zum zwölften Mal hat der hier ansässige Schachverein Spieler aus ganz Deutschland eingeladen, um in großer Runde die Urlaubs- und Ferienzeit etwas zu verkürzen.
Gestartet mit 20 Teilnehmern bei der ersten Auflage im Jahre 1999 entwickelte sich das Turnier immer mehr zum Anziehungspunkt für die treue Schachgemeinde und im Laufe der Zeit auch zum größten und wichtigsten Wettkampf in der Region.
In diesem Jahr fanden 136 Teilnehmer den Weg in die Briesener Turnhalle und kämpften in fünf Spielstärkegruppen verbissen, aber jederzeit fair, um Punkte und Pokale. Ob nun angereist aus verschiedenen Vereinen der Länder Brandenburg und Berlin oder aus Greifswald, Rostock, Bremen, oder Hannover – alle fanden wieder einmal hervorragende Bedingungen vor. Hier gilt dem Organisationsteam um Daniela und Volker Heinrich vom gastgebenden Schachverein ein riesiges Kompliment und ein großen Dankeschön. Von den Spielräumen bis hin zum Buffet hatten sie allerhand zu tun und dabei stets alles im Griff.
Für einen reibungslosen Ablauf ohne Zwischenfälle sorgten daneben noch Olaf Budach, der die notwendige Technik stets fest im Griff hatte, und Klaus Trautmann, der als Schiedsrichter über den korrekten Verlauf der Partien wachte. Beide sind auf ihren Gebieten sehr erfahrene Leute und so konnte auch hier nichts anbrennen.

Und wie sah es nun mit den regionalen Teilnehmern aus Briesen und Fürstenwalde aus ? Obwohl aus den beiden Vereinen der Spreestadt zehn Spieler am Start waren und vom SV Briesen sogar 12 ihr Können unter Beweis stellten, gelang nur in einem Fall der ganz große Wurf. In der D-Gruppe setzte sich Rene Kieseling (SV Briesen) mit seinem Schlussrundensieg gegen die bis dahin Führende an die Tabellenspitze und sorgte damit für den einzigen Pokalgewinn. Die Ausrichter erwiesen sich also als gute Gastgeber und überließen den angereisten Schachfreunden das (Pokal)-Feld.
In der stärksten Gruppe A gab es mit Bernhard Rutschke (Glück auf Rüdersdorf) in der zwölften Auflage dieses Turnieres bereits den zwölften Sieger, dass heisst, bisher konnte noch niemand seinen Titel wiederholen. Auf die weiteren Podestplätze kamen Werner Püschel (Lasker Steglitz Berlin) und Thomas Noack (USC Viadrina). Wladimir Schaburow (3,5 Punkte, Platz 7) und Tobias Lenz (3 Punkte, Platz 14, beide Pneumant Fürstenwalde) mischten hier ordentlich mit und können mit ihrem Abschneiden durchaus zufrieden sein.
Am Treppchen knapp vorbei schrammte Rene Kellner (Pneumant Fürstenwalde) in der Gruppe B. Mit seinen vier Punkte war er zwar Punktgleich mit dem Zweiten und Dritten, aber die schlechtere Zweitwertung gab den Ausschlag für den undankbaren vierten Platz. Dennoch ist es natürlich ein sehr gutes Abschneiden. Erwähnenswert ist auch der 11.Rang von Wolfram Kerber. Der Spieler von Gaselan erzielte 3 Punkte. Die Pokale erkämpften sich Tobias Ostwald (Eintracht Berlin), Frank Urbanek (Preußen Frankfurt) und Michael Müller (SSC Rostock).
In der Gruppe C gingen die Pokale an Thomas Rausch (KSC Strausberg), Daniel Jagott (Lok RAW Cottbus) und Elke Plöger (SG Jasmund). Trotz seiner sehr guten 2,5 Punkte konnte Walter Schoan (Gaselan Früstenwalde, Platz 18) ebensowenig um die Preisvergabe mitreden, wie die beiden Briesener Lothar Bindernagel und Marco Belling.
Neben dem bereits erwähnten Pokalgewinn von Rene Kieseling gab es in der D-Gruppe noch weitere nennenswerte Platzierungen: Bennet Fischer (SV Briesen, 3,5 Punkte, Platz 6) spielte ebenso ein erfolgreiches Turnier wie Max Koniczek (3,5 Punkte, Platz 7) und Thomas Hoffmann (3 Punkte, 10 Platz 10, beide Pneumant Fürstenwalde).
Und auch im Turnier für die ganz Kleinen (AK U10) konnte der Gastgeber keinen weiteren Pokal einstreichen. Aber mit ihrem Abschneiden können die Briesener Knirpse durchaus zufrieden sein:
Jonas Gersdorf, Simon Neumann und Dennis Jacob erspielten sich mit viel Freude und Kampfgeist jeweils drei Punkte und auch Juliane Heinrich kam auf beachtliche 2,5 Zähler.


 
Schachverein Briesen e.V. (2007 - 2010)