Schachverein Briesen e.V.
X. Briesener - Open   
 
























 X. Briesener Open 22. August - 24. August 2008

Bericht:

MOZ: vom 28.08.2008

Mit einer großen Überraschung ist die Jubiläumsveranstaltung des Briesener Open im Schach zu Ende gegangen. Die 10. Auflage brachte den zehnten Sieger, und mit Florian Kugler schaffte es ein Frankfurter, das sehr gut besetzte Turnier zu gewinnen.

Dabei hatte es Kugler mit einem Auftaktremis zunächst noch recht ruhig angehen lassen, bevor er sich dann Runde um Runde steigerte und seine Gegner jeweils zur Aufgabe zwang. In der entscheidenden Partie gegen Carsten Schirrmacher (Zitadelle Spandau) profitierte er von einem Aussetzer seines Gegners, der ihm ein einzügiges Matt ermöglichte. Aber dennoch war der Turniersieg für den erst 15-Jährigen, der vor Kurzem vom USC Viadrina zu Preußen Frankfurt gewechselte, hochverdient und der bisherige Höhepunkt in seiner noch jungen Schachkarriere. Mit seinen 4,5 Punkten verwies der Schüler der 10. Klasse gestandene Akteure wie Jan Zur (TSG Oberschöneweide, 4,0) und Michael Sielaff (BSC Rehberge, 3,5) auf die weiteren Plätze.

"Der Sieg kam für mich schon sehr überraschend, deshalb ist er um so schöner", freute sich der 15-Jährige, der erst in der 7. Klasse über die Schul-AG zum königlichen Spiel gefunden hat. Bei Christine Pews (USC Viadrina) hat er das Schach-Abc erlernt und sich prima entwickelt. "Dann habe ich eine noch größere Herausforderung gesucht und bin zu Preußen gewechselt, wo die besten Frankfurter Schachspieler trainieren", erzählt Kugler, der eine Weile auch bei den Fußballern des Frankfurter FC Viktoria aktiv war. Inzwischen hat er sich aber für den Schachsport entschieden, trainiert dafür wöchentlich etwa 14 Stunden - am Computer, mit Schachbüchern, beim Training der Preußen oder bei der Analyse von Schachpartien.

Die rührigen Veranstalter des SV Briesen konnten diesmal insgesamt 142 Schachfreunde aus allen Teilen Deutschlands begrüßen, was zugleich ein neuer Teilnehmerrekord war. In den fünf Gruppen ging es in allen fünf Runden heiß her, wurde um jeden Punkt verbissen gekämpft, um am Ende einen der Pokale zu ergattern. Dass dabei alles mit rechten Dingen zuging, dafür sorgte Klaus Trautmann aus Frankfurt (Oder) als Schiedsrichter.

Unter seinen Augen gelang Wolfram Kerber von der SG Gaselan Fürstenwalde der Sieg in der B-Gruppe mit 4,0 Punkten aus den fünf Partien. Als einziger aus dem Altkreis Fürstenwalde in der A-Gruppe mischte Tobias Lenz von der BSG Pneumant Fürstenwalde mit. Unter den 30 Spielern mit der besten Wertungszahl erreichte er Platz 11 (3,0 Punkte). Bester Teilnehmer von Gastgeber SV Briesen war Mirko Lehmann, der in der C-Gruppe als Vierter mit 3,5 Punkten nur knapp am Siegertreppchen vorbeischrammte. Monique Schubert holte sich in der D-Gruppe mit 4,0 Punkten Rang 2.

Schachfreunde, aus allen Teilen Deutschlands begrüßen, was zugleich ein neuer Teilnehmerrekord war. Auch 16 Frankfurter Akteure waren dabei. In den fünf Gruppen ging es in allen fünf Runden heiß her, wurde um jeden Punkt verbissen gekämpft, um am Ende einen der Pokale zu ergattern. Dass dabei alles mit rechten Dingen zuging, dafür sorgte mit Klaus Trautmann ein weiterer Frankfurter in bewährter Art und Weise als Schiedsrichter

Das EndspielDer SaalDer Schiri

 
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