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Für die diesjährigen Landeseinzelmeisterschaften hatten sich Juliane
(8) und Monique (16) qualifiziert. In der u10 weiblich ging Juliane als
turniererfahrenste Spielerin an den Start. Monique hatte leider nur
eine Mitstreiterin in der u18 weiblich.
Das Feld der weiblichen
Schachspielerinnen wies auch in diesem Jahr wieder "Lücken" auf.
In der u10 schien es fast so, als ob das Teilnehmerfeld komplett sei,
doch leider meldete sich eine Spielerin wegen Krankheit ab. In allen
anderen Altersklassen der Mädchen konnten die Plätze von vornherein
nicht besetzt werden. Für die kommende Regionale Einzelmeisterschaft
bedeutet dies, dass allein die Teilnahme genügen kann, um schon einen
Platz bei der Landesmeisterschaft sicher zu haben!? Bei den Jungen
blieb lediglich ein Platz frei, so dass die Kämpfe hier umfangreicher
ausgetragen werden konnten.
Juliane
musste gegen drei
Mitkonkurrentinnen der Region Ost antreten. Mit Laura Friedrich,
Johanna Schlimme und Chantal Reinhold kämpfte sie bereits im November
um den Titel der
Regionalen Meisterin. Dieses Mal konnte sie erneut alle drei Mädchen
hinter sich lassen. So blieben noch zwei Nachwuchsspielerinnen
von Olga e.V. und Annabell König aus Lübbenau. Letztere erwies sich als
ernsthafte Konkurrentin! Juliane trumpfte in der Partie mit einem
tollen Opferspiel auf, verlor dann aber den roten Faden und der
Schlussakkord blieb aus. Dies wusste Annabell König zu nutzen und
brachte den Punkt für sich nach Hause. Mit einem halben Punkt Vorsprung
sicherte sich Annabell König den ersten Platz, verwies Juliane auf den
zweiten Platz - mit immer noch zwei Punkten Vorsprung zur
Drittplazierten Laura Friedrich.
Für Monique hätte das Turnier
nach einem Tag zu Ende sein können, wenn sich die Turnierleitung an die
Ausschreibung gehalten hätte. Die Partie gegen Jessica Reck endete
unentschieden, so dass zwei Blitzpartien zur Entscheidung beitragen
mussten. Sehr unerfahren mit dem Blitzen ging Monique die Sache an -
und unterlag 0,5:1,5. Wünschenswert wäre ein Rückspiel gewesen. Die
Regelung, die Mädchen der u16 und u18 zusammenzulegen lag zwar nah,
doch hätte dies vorab mit allen Beteiligten abgesprochen sein müssen,
zumal der Turnierleiter Wolfram Pohl in allen anderen Belangen immer
auf die Inhalte der Ausschreibung verwies!
Da die
Teilnehmerfelder auch im kommenden Jahr im Mädchenbereich
wahrscheinlich genauso schwach besetzt sein werden, wird es eine
veränderte Ausschreibung geben müssen oder aber zum mehrrundigen
Spielmodus kommen.
Schachlich gab es natürlich noch mehr:
Hervorzuheben sind hier das Simultan durch Martin Brüdigam, das
Tandemturnier und das Trainingsangebot durch Rolf Trenner.
Die
Organisation der LEM hat mit Sicherheit wieder viel Arbeit gemacht.
Schiedsrichter mussten gefunden werden und, und, und! Für das
Engagement bedanke ich mich vor allem bei Thomas Noack & Wolfram
Pohl. |
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